Neubaugebiet „Trommblick“ ohne Straße

FWG empört über die Zustände in der Lessingstraße

Rimbach  In seiner Begründung zum B-Plan „Lessingstraße“(= “Trommblick“) schreibt der Planer von einer „städtebaulichen Aufwertung dieses Quartiers“. Dabei hat er scheinbar versäumt, dass hier auch die Straßen angelegt werden müssen. Dies ist längst überfällig, nachdem die meisten Wohnhäuser dort bereits bezogen sind. Nun können die Besitzer weder ihre Gärten und Terrassen noch die Auto-Stellplätze anlegen. Weiter schreibt der Planer in seiner Begründung: „Hier sollen insbesondere Wohnformen für junge Familien in einem aufgelockerten, durch Gartenflächen geprägten Wohnumfeld realisiert werden“. Jetzt allerdings waten morgens die Kinder durch Pfützen zur Schule und bringen mittags den Straßenmatsch in die Neubauten. Eine Fläche zum Spielen ist nicht vorhanden. Den Winter über gab es nicht einmal eine Straßenbeleuchtung. Zumindest diese wurde inzwischen installiert, um die Verkehrssicherungspflicht gewährleisten zu können. Im November 2020 berichtete die „Hessenschau“ über die Misstände in der Lessingstraße (zu sehen auf You Tube). Die Bewohner äußerten sich in der Sendung empört über die Zustände im Baugebiet „Trommblick“. Schon Ende 2019 sollte die Ringstraße dort fertig gestellt sein, für welche die Hausbesitzer bereits ihren Anteil bezahlt haben. Bürgermeister Holger Schmitt äußerte sich in der „Hessenschau“, dass er gegen den Planer juristisch vorgehen will, zumal die Straße im Sommer 2020 fertig gestellt sein sollte. Eine Nachfrage der FWG- Fraktion beim für den Straßenbau zuständigen Subunternehmer ergab, dass hier noch kein Auftrag der Planungsfirma Urbanleben GmbH vorliegt. Inzwischen besichtigten Mitglieder der Rimbacher Freien Wähler den Zustand in diesem Baugebiet. Die FWG ist sicher, dass hier schnellstens eine tragbare Lösung gefunden werden muss, um den dort wohnhaften Menschen schnellstmöglich eine Perspektive zu geben, damit diese nicht länger unter untragbaren Verhältnissen leben müssen. Aus diesem Grund wurde durch die FWG- Fraktion in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung eine Anfrage an den Gemeindevorstand zum Sachstand und weiteren Vorgehen hinsichtlich der Bauarbeiten gestellt. Dabei wurde auch auf das Ausschöpfen aller juristischen Möglichkeiten hingewiesen.

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